Mittwoch, 27. April 2016
Videowalking in Tübingen
Nach meinem Abstecher nach Herrenberg ging es unter der Autobahn hindurch auf der Landstraße nach Tübingen. In und nach Tübingen wurde zwar keine einzige Straße verbessert (und wir sprechen hier von den letzten 30 Jahren, in welchen immer mal wieder nach Tübingen kam), sondern in jüngster Zeit verkleinert und mit einem Tempolimit von 30 Kilometer pro Stunde versehen. Das war auf der Hinfahrt um 15 Uhr kein Problem, wohl aber später. Ich hatte kein bestimmtes Parkhaus im Kopf, sondern wollte möglichst nah am Zentrum parken. Das war dann im Parkhaus Altstadt-Mitte am Stadtgraben. Ein echt schwäbisches Parkhaus, denn hier wurde an jedem unnötigen Zentimeter bei der Durchfahrt gespart. Eigentlich hätte ich gleich nach der Einfahrt rechts abbiegen müssen, aber das war mir entgangen. Ich konnte also nur noch in die Tiefe entweichen und fand schließlich in der untersten Ebene einen Parkplatz, welcher das Ein- und Aussteigen noch zuließ. Schwergewichte können hier gleich im Auto bleiben. Und wenn man wie ich rückwärts einparkt, kann man die Heckklappe nicht öffnen. Auch hier wurde gespart und zwar an der Höhe der Decke. Aber man befindet sich gleich hinter der Ausgangstüre in einem Supermarkt und gelangt über Rolltreppen bequem an die Oberfläche in der Tübinger Innenstadt. Die Kamera habe ich gleich hinter dem Ausgang in der Straße "Im Nonnenhaus" eingeschaltet. Hier fließt ein kleiner Bach durch und man hier draußen sitzen, was sehr viele Leute zu so früher Zeit taten. Mein erster Weg führte mich hinauf zur Stiftskirche, vor welcher wir eine Performance sehen. Hier ist fast zu jeder Jahreszeit etwas los. Dann ging es weiter zum Rathaus, welcher zur Zeit noch immer eine Baustelle ist. Nach einem kurzen Blick von oben auf den Marktplatz ging es hinter den Kulissen des Rathauses über den Marktplatz und die Stiftskirche in Richtung Neckar. In der Neckargasse sieht man zwei Warteschlangen vor Eiscafes und und unten auf der Neckarbrücke dann zahlreiche Eis leckende junge Menschen auf der nicht ungefährlich hohen Mauer des Neckarufers sitzen. Auf der Insel im Neckar endet dieser Rundgang durch Tübingen bei schönem Frühlingswetter.
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